Halloween scheint auf den ersten Blick nicht gerade für den Soft Summer gemacht zu sein. Überall Schwarz, Orange, knalliges Rot und starke Kontraste. Genau deshalb macht das Thema aber Spaß, denn du kannst die typische Halloween Stimmung auch mit weicheren Farben erzeugen.
Du musst Schwarz dabei nicht komplett verbannen. Ein schwarzes Kleid, eine Hose oder Boots können bleiben. Spannend wird es durch die Farben direkt am Gesicht, das Make up und die Accessoires.
Die besten Halloween Farben für den Soft Summer
Graulila und Lavendelgrau für mystische Looks
Mauve und Pflaume für eine weichere Hexenoptik
Beere und Rosenholz statt klarem Rot
Rauchgrau und Anthrazit statt komplettem Tiefschwarz
Soft Navy und Schieferblau für dunkle Outfits
Salbei oder Rauchgrün für Waldhexe und magische Looks
Silber statt warmem Gold bei Schmuck und Details
Wenn du im Geschäft eine Farbe schwer einschätzen kannst, nimm deinen Soft Summer Farbpass als direkte Vergleichshilfe.
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Idee 1: Die Soft Summer Hexe
Eine Hexe muss nicht komplett schwarz sein. Kombiniere ein Kleid oder einen Rock in Graulila, Pflaume oder Rauchgrau mit dunklen Boots und einem schwarzen oder schiefergrauen Hut. Ein Tuch in Mauve oder Beere macht den Look interessanter.
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Idee 2: Der weichere Vampir Look
Statt Schwarz und knalligem Rot kannst du Soft Navy oder Anthrazit mit Beere kombinieren. Ein dunkler Blazer, eine Stoffhose oder ein Kleid in einer ruhigen Basisfarbe wirkt sofort eleganter. Dazu passen beerige Lippen und silberner Schmuck.
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Idee 3: Waldhexe oder mystischer Naturlook
Salbei, Rauchgrün, Taupe und Graulila passen hervorragend zu einem natürlicheren Halloween Thema. Mit einem langen Rock, Strick, Boots und einem dunklen Cape entsteht ein Look, der auch ohne klassisches Kostüm funktioniert.
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Idee 4: Eleganter Halloween Abend ohne Kostüm
Nicht jede Halloween Einladung verlangt ein richtiges Kostüm. Für Dinner, Bar oder eine private Party reicht oft ein dunkler Look mit einem kleinen Halloween Detail. Eine Stoffhose in Rauchgrau, ein Oberteil in Beere und ein Blazer in Soft Navy wirken schick und passend zur Stimmung.
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Idee 5: Gothic auf Soft Summer Art
Wenn du Gothic Elemente magst, kannst du mit Anthrazit, Schieferblau, Graulila und Beere arbeiten. Spitze oder Samt dürfen dabei ruhig vorkommen. Achte nur darauf, dass das Gesamtbild nicht aus extremem Schwarz Weiß Kontrast besteht.
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Make up macht bei Halloween besonders viel aus
Hier darf dein Make up stärker sein als im Alltag. Trotzdem musst du nicht automatisch zu schwarzem Kajal und knallrotem Lippenstift greifen. Mauve, Pflaume, Beere, Taupe und kühles Grau können genauso dramatisch wirken.
Für die Augen funktionieren weiche Smokey Eyes in Graubraun, Mauve oder Anthrazit. Bei den Lippen kannst du einen dunkleren Beerenton wählen. Wenn du deine Make up Farbwelt noch genauer abstimmen möchtest, findest du die passenden Nuancen im Beauty Guide.
Dann lass es schwarz. Ein Halloween Kostüm muss keine perfekte Capsule Entscheidung sein. Nutze stattdessen einen Schal, Schmuck, Make up oder eine Jacke in einer weicheren Farbe. Gerade rund um das Gesicht kannst du viel ausgleichen.
Halloween Teile shoppen, ohne sie nur einmal zu tragen
Am nachhaltigsten ist ein Halloween Look, wenn einzelne Teile danach weiter funktionieren. Ein Mauve Pullover, ein Soft Navy Blazer, ein grauer Rock oder Boots in Taupe können nach der Party wieder ganz normal in deinen Kleiderschrank zurück.
In meinem Shopping Guide findest du aktuelle Soft Summer Teile, die auch nach Halloween tragbar bleiben.
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Fazit: Halloween darf dunkel sein, aber nicht zwingend hart
Du kannst die typische Halloween Stimmung mit dunkleren Soft Summer Farben wunderbar aufnehmen. Graulila, Beere, Anthrazit, Soft Navy und Rauchgrün wirken mystisch, ohne deinen Farbtyp komplett zu überstrahlen.
Und wenn du einfach Lust auf Schwarz hast, ist auch das erlaubt. Nutze die Farbregeln als Inspiration, nicht als Kostümvorschrift.
So trägst du Bordeaux, Tannengrün, Navy, Anthrazit & Co., ohne dass dein Look zu hart oder zu schwer wirkt.
Soft Summer wird oft mit hellen, pudrigen Farben verbunden: Mauve, Rauchblau, Altrosa, Graublau, kühles Taupe. Das ist nicht falsch aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn auch wenn der Soft Summer weich und gedämpft wirkt, bedeutet das nicht, dass du ausschließlich sehr helle Farben tragen musst.
Gerade wenn du dich in sehr hellen Pastelltönen auf Dauer etwas „blass“ oder eintönig fühlst, lohnt sich ein genauerer Blick auf dunklere Nuancen. Die gute Nachricht: Ja, auch dunklere Farben können beim Soft Summer funktionieren. Entscheidend ist nur, wie dunkel, wie kühl und wie gedämpft sie sind.
Die einfache Faustregel lautet: Beim Soft Summer funktioniert meist nicht „so dunkel wie möglich“, sondern eher „mittel-dunkel, weich und leicht vergraut“. Genau deshalb können ein rauchiges Navy, ein gedämpftes Bordeaux oder ein kühles Tannengrün sehr harmonisch aussehen – während Schwarz, sehr sattes Weinrot oder fast schwarzes Grün schnell zu schwer wirken.
Warum dunkle Farben beim Soft Summer überhaupt funktionieren können
Beim Soft Summer treffen drei Eigenschaften zusammen: Die Farben wirken gedämpft, eher kühl bis neutral-kühl und insgesamt nicht extrem kontrastreich. Viele typische Soft-Summer-Farben liegen im mittleren Helligkeitsbereich. Das heißt aber nicht, dass die Palette an einer festen Helligkeitsgrenze endet.
Wichtiger ist die Gesamtwirkung. Eine dunklere Farbe kann sehr gut passen, wenn sie nicht gleichzeitig extrem klar, satt und hart ist. Ein weiches, leicht gräuliches Dunkelblau ist etwas ganz anderes als ein tiefes, fast schwarzes Marineblau. Ein beeriges Bordeaux wirkt anders als ein warmes, braunstichiges Weinrot. Und ein kühles, rauchiges Grün ist nicht dasselbe wie ein kräftiges, gelbstichiges Tannengrün.
Dunkel ist also nicht automatisch falsch. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Farbe zu viel Tiefe und zu viel Sättigung gleichzeitig mitbringt. Dann entsteht schnell ein Kontrast, der stärker ist als die natürliche, weiche Wirkung des Soft Summer.
Die wichtigste Regel: lieber mittel-dunkel und weich als tief und dramatisch
Wenn du bei einer dunkleren Farbe unsicher bist, hilft diese Frage: Wirkt sie trotz ihrer Tiefe noch weich?
Ja: leicht vergraut, gebrochen, rauchig, gedämpft → gute Chance, dass sie funktioniert.
Eher nein: fast schwarz, sehr klar, sehr satt, leuchtend oder stark warm → wahrscheinlich zu hart oder zu schwer.
Diese Regel ist besonders hilfreich, weil sie dich nicht an einzelnen Farbnamen festhält. „Bordeaux“ kann nämlich sehr unterschiedlich aussehen. Dasselbe gilt für Navy, Tannengrün oder Pflaume. Der konkrete Farbton ist wichtiger als das Etikett im Onlineshop.
Welche dunklen Farben passen besonders gut zum Soft Summer?
1. Soft Navy und rauchiges Dunkelblau
Soft Navy ist wahrscheinlich die unkomplizierteste dunkle Farbe für den Soft Summer. Es übernimmt in vielen Outfits die Rolle von Schwarz, wirkt aber deutlich weicher. Besonders schön sind Navy-Töne, die einen leichten Grauanteil haben und nicht fast schwarz wirken.
Soft Navy eignet sich hervorragend für Blazer, Stoffhosen, Mäntel, Kleider, Taschen und Schuhe. Es lässt sich außerdem sehr leicht mit Rauchblau, Mauve, Wollweiß, Kitt, Graublau oder kühlem Taupe kombinieren.
Achte beim Kauf darauf, dass Navy nicht zu hart oder tintenschwarz wirkt. Wenn du zwischen zwei Varianten schwankst, ist für Soft Summer meist die etwas weichere und mattere Version die bessere Wahl.
2. Anthrazit und Rauchgrau statt Schwarz
Wenn du Schwarz liebst, aber merkst, dass es dich im Gesicht schnell hart oder blass wirken lässt, ist Anthrazit eine sehr gute Alternative. Auch hier gilt: Je weicher und leicht vergraut der Ton, desto harmonischer.
Anthrazit funktioniert besonders gut bei Hosen, Strick, Mänteln, Schuhen und Taschen. Direkt am Gesicht kann ein sehr dunkles Anthrazit je nach Person schon recht kräftig wirken. Dann kannst du es mit einem weicheren Schal, einer Bluse in Kitt oder einem Oberteil in Mauve oder Rauchblau kombinieren.
3. Bordeaux, Cranberry und dunkle Beerentöne
Bordeaux ist für Soft Summer ein spannender Grenzbereich – und genau deshalb lohnt sich das genaue Hinsehen. Ein sehr tiefes, fast schwarzes Bordeaux oder ein deutlich braunstichiges Weinrot kann zu schwer oder zu warm wirken. Ein kühleres, gedämpftes Bordeaux mit beerigem Unterton kann dagegen sehr schön sein.
Suche eher nach Bezeichnungen und Farbrichtungen wie Cranberry, Soft Berry, Beerenton, gedämpftes Weinrot oder Mauve-Pflaume. Diese Farben bringen Tiefe in deine Garderobe, ohne sofort die weiche Soft-Summer-Wirkung zu verlieren.
Gerade im Herbst und Winter sind solche Töne ideal für Feinstrick, Cardigans, Schals, Kleider oder Lippenstift. Sie wirken erwachsener und tiefer als Pastellfarben, bleiben aber trotzdem harmonisch.
4. Gedämpfte Pflaume und Mauve in dunkel
Pflaume ist eine der schönsten dunkleren Farbwelten für Soft Summer, wenn sie nicht zu violett-leuchtend und nicht zu schwarz wird. Denk eher an einen rauchigen, leicht gräulichen Pflaumenton als an ein intensives Aubergine.
Dunkles Mauve und gedämpfte Pflaume lassen sich besonders schön mit Rauchgrau, Soft Navy, Greige und Wollweiß kombinieren. Sie funktionieren sowohl als Akzent als auch auf größeren Flächen – zum Beispiel bei einem Pullover oder Kleid.
5. Kühles Tannengrün und rauchiges Dunkelgrün
Auch Tannengrün kann funktionieren – aber nicht jede Variante. Viele klassische Tannengrün-Töne sind recht warm, gelblich oder sehr satt. Das kann beim Soft Summer schnell fremd wirken.
Besser sind kühle, leicht vergraute Grünnuancen: Rauchgrün, gedämpftes Blaugrün, kühles Tannengrün oder ein weiches dunkles Petrol. Je weniger gelb und je weniger leuchtend der Ton wirkt, desto eher fügt er sich in die Soft-Summer-Palette ein.
Wenn du Grün direkt am Gesicht tragen möchtest, lohnt sich der Vergleich besonders. Halte den Stoff bei Tageslicht ans Gesicht. Wirkt deine Haut ruhiger und gleichmäßiger oder treten Schatten, Rötungen und Augenringe stärker hervor? Dieser direkte Vergleich ist oft aussagekräftiger als der Name der Farbe.
6. Schieferblau und dunkles Graublau
Schieferblau ist für mich eine der unterschätztesten Soft-Summer-Farben. Es verbindet Blau und Grau, wirkt ruhig, hochwertig und lässt sich unglaublich vielseitig kombinieren. Dunkleres Graublau kann ähnlich funktionieren.
Beide Farben eignen sich perfekt für eine Capsule Wardrobe, weil sie neutral genug für größere Kleidungsstücke sind, aber interessanter wirken als klassisches Grau.
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Wann ist eine Farbe für Soft Summer zu dunkel?
Es gibt keine feste Regel wie „ab diesem Helligkeitswert ist die Farbe verboten“. Farbberatung funktioniert immer über die Gesamtwirkung. Trotzdem gibt es ein paar Warnzeichen, an denen du erkennst, dass ein Ton wahrscheinlich zu tief für dich ist:
Die Farbe wirkt aus der Entfernung fast schwarz.
Dein Gesicht scheint neben dem Kleidungsstück deutlich heller und unruhiger zu werden.
Augenringe, Rötungen oder Schatten wirken stärker.
Du nimmst zuerst die Farbe wahr und erst danach dein Gesicht.
Du brauchst deutlich mehr Make-up, damit das Outfit harmonisch wirkt.
Wenn das passiert, musst du die Farbe trotzdem nicht komplett aus deinem Kleiderschrank verbannen. Du kannst sie weiter unten im Outfit tragen – zum Beispiel als Hose, Schuh oder Tasche – oder sie mit weicheren Farben vom Gesicht wegnehmen.
Für Soft-Summer-Einsteiger
Du bist Soft Summer – und jetzt?
Der Soft Summer Starter Guide hilft dir dabei,
deinen Farbtyp nicht nur zu kennen, sondern ihn im echten Leben
anzuwenden – vor deinem Kleiderschrank, beim Kombinieren und beim Shoppen.
Soft Summer erkennen und von ähnlichen Farbtypen unterscheiden
warme, kühle, klare und gedämpfte Farben besser einschätzen
passende Neutral- und Akzentfarben finden
konkrete Outfit- und Stylingbeispiele nutzen
Beauty und Accessoires harmonisch abstimmen
gezielter shoppen und echte Kleiderschrank-Lücken erkennen
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Dunkle Farben direkt am Gesicht oder lieber unten im Outfit?
Die Position einer Farbe macht tatsächlich einen Unterschied. Je näher eine Farbe am Gesicht sitzt, desto stärker beeinflusst sie die Wirkung deiner Haut, Augen und Haare.
Deshalb kannst du mit dunkleren oder grenzwertigen Farben besonders entspannt arbeiten, wenn du sie bei Hosen, Röcken, Schuhen, Gürteln oder Taschen einsetzt. Bei Oberteilen, Schals, Jackenkragen und Kleidern lohnt sich der Vergleich im Tageslicht stärker.
Das heißt aber nicht, dass dunkle Oberteile grundsätzlich tabu sind. Ein Soft Navy Pullover, ein rauchig-pflaumenfarbener Cardigan oder eine gedämpfte Bordeaux-Bluse können wunderbar aussehen. Entscheidend ist, ob der konkrete Ton dich unterstützt oder überlagert.
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So kombinierst du dunkle Soft-Summer-Farben, ohne dass das Outfit zu schwer wird
Dunklere Farben wirken besonders harmonisch, wenn du sie mit weicheren Mitteltönen oder helleren Basisfarben kombinierst. Dadurch bleibt der Kontrast kontrolliert und das Outfit wirkt weiterhin ruhig.
Soft Navy + Wollweiß/Kitt + Rauchblau
Anthrazit + Mauve + Greige
Gedämpftes Bordeaux + Rauchgrau + Kitt
Dunkle Pflaume + kühles Taupe + Wollweiß
Kühles Tannengrün + Graublau + Greige
Schieferblau + Dusty Rose + Rauchgrau
Was ich eher vermeiden würde, sind sehr harte Kontraste wie fast schwarzes Navy mit Reinweiß oder tiefes Bordeaux mit Schwarz. Nicht weil diese Kombinationen generell „falsch“ wären, sondern weil sie häufig deutlich kontrastreicher wirken als die typische Soft-Summer-Harmonie.
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Was ist mit Schwarz?
Schwarz ist nicht plötzlich verboten, nur weil du Soft Summer bist. Wenn du es gerne trägst, musst du deinen Kleiderschrank nicht radikal aussortieren.
Für neue Käufe lohnt es sich aber oft, Alternativen wie Soft Navy, Anthrazit, Rauchgrau oder Schieferblau auszuprobieren. Sie erfüllen dieselbe Funktion, lassen sich genauso vielseitig kombinieren und wirken am Soft Summer häufig weicher.
Wenn du vorhandenes Schwarz weitertragen möchtest, kannst du den Kontrast am Gesicht abmildern: mit einem Schal in Rauchblau, einer Bluse in Kitt, silbernem Schmuck oder einem Cardigan in kühlem Taupe. So bleibt das schwarze Teil nutzbar, ohne dass dein gesamtes Outfit hart wirkt.
Warum dein persönlicher Eindruck trotzdem wichtig ist
Farbtypen sind eine Orientierung, kein mathematisches Gesetz. Auch innerhalb des Soft Summer sehen Menschen unterschiedlich aus. Manche vertragen etwas mehr Tiefe, andere wirken in helleren und weicheren Tönen besonders harmonisch.
Wenn du also feststellst, dass dir ein bestimmtes Bordeaux oder ein bestimmtes dunkles Grün wirklich gut steht, solltest du das nicht ignorieren, nur weil die Farbe auf einer typischen Farbkarte nicht prominent auftaucht. Schau dir den konkreten Farbton und seine Wirkung an.
Gleichzeitig ist es sinnvoll, nicht von einem einzelnen guten Bordeaux auf „jedes Bordeaux passt mir“ zu schließen. Farbnamen sind im Handel extrem ungenau. Zwei Pullover mit derselben Farbbezeichnung können völlig unterschiedliche Untertöne, Sättigungen und Helligkeiten haben.
Der einfachste Einkaufscheck für dunkle Soft-Summer-Farben
Wenn du online oder im Laden eine dunklere Farbe findest, kannst du sie mit vier Fragen prüfen:
Ist der Ton eher kühl oder neutral-kühl statt deutlich gelblich oder orange?
Wirkt er gedämpft und leicht vergraut statt leuchtend und klar?
Ist er dunkel, aber nicht fast schwarz?
Passt er zu mehreren Farben, die bereits in meiner Soft-Summer-Garderobe vorkommen?
Wenn du die meisten Fragen mit Ja beantworten kannst, ist die Chance ziemlich gut, dass die Farbe sich harmonisch einfügt.
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Mit dem Farbpass wird der Vergleich deutlich leichter
Gerade bei dunkleren Farben ist es schwierig, sich im Laden nur auf Farbnamen zu verlassen. „Navy“, „Bordeaux“, „Tannengrün“ oder „Taupe“ können je nach Marke völlig unterschiedlich aussehen.
Genau dafür ist mein Soft Summer Farbpass gedacht: Du hast deine Farbrichtung kompakt zur Hand und kannst Stoffe direkt danebenhalten. So siehst du viel schneller, ob ein Ton wirklich weich, kühl und gedämpft genug ist oder ob er im Vergleich plötzlich sehr warm, hart oder dunkel wirkt.
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Soft Summer Farbpass Deine wichtigsten Soft-Summer-Farben kompakt zum Vergleichen beim Shoppen – auf dem Handy oder direkt neben dem Stoff.
Ja, wenn das Bordeaux eher kühl, gedämpft und beerig wirkt. Sehr dunkle, fast schwarze oder deutlich braunstichige Bordeaux-Töne können dagegen zu schwer oder zu warm sein. Cranberry, Soft Berry und gedämpfte Pflaume sind oft gute Richtungen.
Kann Soft Summer Tannengrün tragen?
Ein kühles, leicht vergrautes Tannengrün kann funktionieren. Schwieriger sind sehr warme, gelbliche oder stark gesättigte Grüntöne. Rauchgrün, dunkles Blaugrün oder ein gedämpftes Petrol sind häufig harmonischere Alternativen.
Was ist die dunkelste gute Neutralfarbe für Soft Summer?
Soft Navy und Anthrazit sind besonders praktische dunkle Neutralfarben. Sie bieten viel Tiefe, wirken aber meistens weicher als Schwarz. Auch Schieferblau und dunkles Graublau können diese Rolle übernehmen.
Sind Pastellfarben Pflicht für Soft Summer?
Nein. Soft Summer braucht keine reine Pastellgarderobe. Entscheidend ist die gedämpfte, eher kühle Gesamtwirkung. Mittlere und mittel-dunkle Farben können genauso dazugehören, solange sie nicht zu klar, warm oder hart werden.
Muss ich dunkle Farben aus meinem Kleiderschrank aussortieren?
Nein. Nutze zuerst, was du bereits besitzt. Farben, die direkt am Gesicht zu schwer wirken, können häufig weiterhin als Hose, Rock, Schuh oder Tasche funktionieren. Bei zukünftigen Käufen kannst du dann gezielter nach weicheren Alternativen suchen.
Fazit: Soft Summer darf mehr Tiefe haben
Wenn dir deine Soft-Summer-Garderobe bisher zu hell oder zu eintönig vorkam, musst du nicht automatisch zu Farben außerhalb deiner Farbwelt greifen. Oft fehlt einfach etwas Tiefe.
Soft Navy, Anthrazit, Schieferblau, dunkles Graublau, Cranberry, gedämpfte Pflaume oder ein kühles rauchiges Grün können deine Garderobe deutlich interessanter machen und trotzdem harmonisch bleiben.
Denk dabei weniger in starren Farbnamen und mehr in Eigenschaften: kühl bis neutral-kühl, gedämpft, weich und dunkel, ohne fast schwarz zu werden. Dann kannst du auch mit tieferen Farben arbeiten, ohne die typische Soft-Summer-Harmonie zu verlieren.
Und wenn du beim Einkaufen nicht jedes Mal rätseln möchtest, nimm deinen Farbpass als Referenz dazu. Gerade bei dunklen Nuancen zeigt der direkte Vergleich oft sofort, welcher Ton wirklich zu deiner Farbwelt gehört.
Der Herbst ist da und mit ihm genau diese Tage, an denen man morgens noch nicht weiß, was einen erwartet. Regen, Wind, zehn Grad am Morgen und am Nachmittag plötzlich doch wieder Sonne.
Und genau dann passiert schnell das, was ich bei mir selbst auch kenne: Man greift zu dem, was praktisch ist. Zur schwarzen Regenjacke, zu irgendwelchen Boots und zu dem Pullover, der gerade oben im Schrank liegt.
Dabei müssen praktisch und stimmig überhaupt kein Widerspruch sein.
Deshalb geht es im Soft Summer Magazin Nr. 16 diesmal nicht um einzelne Outfitideen, sondern um etwas, das dir im Alltag noch mehr helfen kann:
Eine kleine Wind & Wetter Capsule für den Soft Summer.
Eine Garderobe für echte Herbsttage. Für Regen. Für Wind. Für Erledigungen, Kindergarten, Arbeit, Spaziergänge und ganz normale Tage.
Eine Capsule für echtes Herbstwetter
Ich möchte diese Capsule bewusst alltagstauglich halten.
Es geht hier nicht um perfekt gestylte Herbstlooks, bei denen man sich fragt, ob die Person jemals durch einen Regenschauer laufen musste. Die Kleidung soll funktionieren.
Wichtig ist dabei vor allem, dass sich die Teile untereinander kombinieren lassen und die Farben ruhig genug sind, damit morgens nicht jedes Outfit neu geplant werden muss.
Für den Soft Summer eignen sich dafür besonders Rauchblau, Graublau, Rauchgrau, kühles Taupe, Salbeigrün, Mauve und weiches Navy. Dazu Denim und helle kühle Neutraltöne.
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Diese Teile gehören in meine Wind & Wetter Capsule
Ich würde die Capsule aus funktionalen Basics aufbauen, die du je nach Wetter unterschiedlich schichten kannst:
Wetterfeste Übergangsjacke oder Regenjacke in Rauchblau, Schieferblau oder Rauchgrau
Leichte Steppjacke oder Übergangsjacke in Taupe, Greige oder Salbei
Strickpullover in Rauchblau, Salbei oder Graulila
Cardigan in Mauve, Taupe oder Rauchgrau
Langarmshirt, gerne auch mit feinen Streifen
Eine gut sitzende Jeans in mittlerer, leicht gedämpfter Waschung
Dunklere Alltagshose in Rauchgrau, Anthrazit oder Soft Navy
Wetterfeste Stiefeletten in Taupe, Grau oder kühlem Braun
Bequeme Sneaker in Wollweiß, Greige oder Taupe
Schal in einer deiner Soft Summer Farben
Alltagstasche oder Rucksack in einer ruhigen Neutralfarbe
Optional Mütze, Handschuhe und Regenschirm in passenden Farbtönen
Die Capsule soll dir zeigen, welche Funktionen sinnvoll sind, nicht welche zwölf Dinge du jetzt bestellen sollst. Auch für Schuhe hab ich gerade erst eine aktuelle Herbst-Capsule bei amazon zusammengestellt. (Werbung)
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Erst schauen, was dir wirklich fehlt
Bevor du jetzt anfängst, nach Jacken, Pullovern oder Boots zu suchen, würde ich zuerst deinen eigenen Kleiderschrank durchgehen.
Vielleicht hast du bereits eine gute Jeans.
Vielleicht funktioniert dein grauer Pullover wunderbar.
Vielleicht brauchst du eigentlich nur eine wetterfeste Jacke und vernünftige Boots und plötzlich lassen sich zehn vorhandene Teile wieder viel besser tragen.
Genau dafür habe ich meinen kleinen „Was fehlt mir?“ Check gemacht.
Du kannst damit prüfen, wo in deinem Kleiderschrank tatsächlich eine Lücke ist und wo du eigentlich schon genug besitzt.
Das ist übrigens auch eine meiner wichtigsten Regeln beim Aufbau einer Capsule: Nicht fragen, was du schön findest. Erst fragen, welche Funktion noch fehlt.
Soft Summer für unterwegs
Deine Farben immer dabei
Mein Soft-Summer-Schlüsselanhänger bringt deine Farbwelt an
Schlüsselbund oder Tasche – praktisch beim Shoppen und gleichzeitig
ein kleines Soft-Summer-Accessoire.
Das Spannende an so einer Capsule ist, dass du gar nicht viele Teile brauchst, um sehr unterschiedliche Looks zu bauen.
Aus den gleichen Basics kannst du zum Beispiel einen unkomplizierten Regenlook, ein Outfit fürs Büro, einen gemütlichen Alltagslook oder eine Kombination für einen längeren Spaziergang machen.
Hier würde ich dir sechs Möglichkeiten aus genau den Teilen zeigen, die oben in der Capsule vorkommen.
Das möchte ich übrigens bewusst mit denselben Kleidungsstücken zeigen.
Denn genau das ist der Sinn einer Capsule Wardrobe: Nicht sechs Outfits aus 30 Kleidungsstücken, sondern möglichst viele Kombinationen aus wenigen gut gewählten Teilen.
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Regenjacke muss nicht automatisch Schwarz bedeuten
Gerade bei wetterfester Kleidung ist Schwarz immer noch extrem präsent.
Und natürlich darfst du eine schwarze Regenjacke behalten, wenn du sie bereits besitzt und gerne trägst.
Wenn du aber ohnehin eine neue kaufst, lohnt sich ein Blick auf weichere Alternativen.
Rauchblau und Schieferblau funktionieren besonders gut, weil sie ebenso unkompliziert sind wie Schwarz.
Auch Rauchgrau, dunkles Taupe und gedämpftes Salbeigrün können sehr praktisch sein.
Der große Vorteil: Die Jacke sitzt direkt an deinem Gesicht. Eine passende Farbe macht deshalb deutlich mehr aus als beispielsweise die Farbe deiner Gummistiefel.
Für Soft-Summer-Einsteiger
Du bist Soft Summer – und jetzt?
Der Soft Summer Starter Guide hilft dir dabei,
deinen Farbtyp nicht nur zu kennen, sondern ihn im echten Leben
anzuwenden – vor deinem Kleiderschrank, beim Kombinieren und beim Shoppen.
Soft Summer erkennen und von ähnlichen Farbtypen unterscheiden
warme, kühle, klare und gedämpfte Farben besser einschätzen
passende Neutral- und Akzentfarben finden
konkrete Outfit- und Stylingbeispiele nutzen
Beauty und Accessoires harmonisch abstimmen
gezielter shoppen und echte Kleiderschrank-Lücken erkennen
Du kannst ihn auf dem Handy öffnen und direkt beim Einkauf vergleichen.
Gerade bei größeren Anschaffungen wie Mantel, Jacke oder hochwertigem Strick finde ich das sinnvoll, weil diese Teile möglichst mit vielen anderen Kleidungsstücken funktionieren sollen.
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Farben shoppen: Was gerade im Sale interessant ist
Und dann kommt natürlich der schöne Teil.
Wenn du nach deinem Kleiderschrankcheck tatsächlich eine Lücke gefunden hast, kannst du gezielt danach suchen.
Gerade bei Street One gibt es aktuell viele reduzierte Teile aus den Bereichen Strick, Jacken, Hosen und Accessoires. Im aktuellen Sale sind unter anderem Pullover, Steppjacken, Schals und Mützen reduziert.
Ich würde aber auch hier nicht nach dem größten Rabatt gehen.
Meine Reihenfolge wäre immer:
Brauche ich das Teil wirklich? Passt die Farbe? Kann ich mindestens drei Outfits damit bauen? Erst danach interessiert mich der Preis.
Dabei übersetze ich den klassischen Old Money Stil in die Soft Summer Farbwelt und mache daraus eine konkrete Garderobe, die sich an einen echten Alltag anpassen lässt.
Wenn du dabei sein möchtest, kannst du dich bereits auf die Warteliste setzen.
Der Herbst ist wahrscheinlich die Jahreszeit, in der ich am liebsten Kleidung anschaue. Strick, Mäntel, Boots, Blazer und all diese gedeckteren Farben passen eigentlich wunderbar zum Soft Summer.
Und trotzdem passiert gerade im Herbst schnell genau das Gegenteil: Plötzlich hängen überall Camel, Rost, Senfgelb, warmes Beige und sehr dunkle Farben.
Man sieht einen wunderschönen Pullover im Laden, nimmt ihn mit und merkt zuhause irgendwann: Irgendetwas daran funktioniert an mir nicht so richtig.
Deshalb möchte ich diese Ausgabe einmal ganz praktisch machen..
Was ich im Herbst zuerst prüfen würde
Bevor du neue Kleidung kaufst, schau nicht nur darauf, ob dir ein Teil gefällt. Frag dich auch, ob es wirklich zu deinem vorhandenen Kleiderschrank passt.
Für mich sind dabei drei Dinge besonders wichtig:
Passt die Farbe wirklich zu meiner Soft Summer Farbwelt?
Kann ich das Teil mit mindestens drei Dingen kombinieren, die ich bereits besitze?
Erfüllt es eine echte Lücke oder finde ich es gerade einfach nur schön?
Gerade die dritte Frage verhindert erstaunlich viele Fehlkäufe.
Denn häufig fehlt uns gar nicht noch ein weiterer besonderer Pullover. Vielleicht fehlt eigentlich eine neutrale Hose, ein gut kombinierbarer Blazer oder ein Schuh, der endlich zu mehreren Outfits passt.
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Pullover sind im Herbst besonders wichtig
Ich habe deshalb gerade einen neuen ausführlichen Artikel zum Thema Pullover für den Soft Summer veröffentlicht.
Darin geht es nicht nur um die besten Farben, sondern auch um Schnitte, Materialien, Feinstrick, Grobstrick und darum, welche Pullover sich besonders gut für eine kleine Capsule Wardrobe eignen.
Gerade beim Pullover lohnt sich die Farbe besonders, weil er direkt am Gesicht sitzt.
Rauchblau, Mauve, Salbei, Graulila, Rauchgrau, Taupe oder Soft Navy können im Herbst wunderschön funktionieren.
Schwarz, Camel oder sehr warme Beigetöne wirken dagegen bei vielen Soft Summer Frauen deutlich härter oder wärmer.
Mein einfachster Trick beim Shoppen
Wenn du zwischen zwei ähnlichen Farben schwankst, vergleiche sie direkt miteinander.
Nicht Taupe anschauen und überlegen: Ist das kühl?
Sondern:
Taupe neben Camel.
Rauchblau neben klarem Blau.
Mauve neben warmem Altrosa.
Rauchgrau neben Schwarz.
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Im direkten Vergleich wird die Farbrichtung oft viel deutlicher.
Du kannst ihn auf dem Smartphone speichern und beim Shoppen direkt neben ein Kleidungsstück halten. Gerade bei Farben wie Taupe, Beige, Blau oder Rosa finde ich das viel einfacher, als sich einzelne Farbnamen merken zu wollen.
In den nächsten Wochen wird es hier noch herbstlicher.
Gerade arbeite ich an meiner Soft Summer Old Money Capsule. Sie übersetzt den klassischen Old Money Stil in eine ruhigere, kühlere Farbwelt, die wirklich zum Soft Summer passt. Wenn du wissen möchtest, sobald sie verfügbar ist, kannst du dich schon jetzt auf die Warteliste setzen:
Wenn du wissen möchtest, sobald sie verfügbar ist, kannst du dich hier unverbindlich auf die Warteliste setzen.
Außerdem plane ich noch einen Artikel zum Thema Halloween Outfits für den Soft Summer. Nicht als klassisches Kostümthema, sondern ganz praktisch für den Fall, dass du zu einer Halloween Party eingeladen bist und etwas tragen möchtest, das zur Stimmung passt, ohne dass du plötzlich in Orange und Schwarz verschwinden musst.
Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen. Ich ergänze den Soft Summer Guide regelmäßig um neue Outfitideen, saisonale Themen und praktische Shoppingtipps.
Soft Summer für unterwegs
Deine Farben immer dabei
Mein Soft-Summer-Schlüsselanhänger bringt deine Farbwelt an
Schlüsselbund oder Tasche – praktisch beim Shoppen und gleichzeitig
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Wenn dein Problem größer ist als nur die richtige Pulloverfarbe
Manchmal liegt es gar nicht an einem einzelnen Kleidungsstück.
Vielleicht kennst du eher dieses Gefühl:
Der Kleiderschrank ist voll, aber die Teile ergeben zusammen kein richtiges System. Dann hilft auch der nächste schöne Pullover nur begrenzt.
Genau dafür gibt es mein Soft Summer Kleiderschrank System. Dort geht es nicht nur darum, welche Farben dir stehen, sondern darum, aus deinem vorhandenen Kleiderschrank eine Garderobe aufzubauen, die zu deinem Alltag passt und sich wirklich kombinieren lässt.
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Du analysierst deinen Lebensstil, planst deine Capsule Wardrobe und erkennst, welche Teile tatsächlich fehlen.
Zwei einfache Soft Summer Herbst Outfits
Gerade im Herbst hilft es oft, nicht nur einzelne Kleidungsstücke anzuschauen, sondern direkt das komplette Outfit zu denken. So siehst du schneller, welche Farben und Teile wirklich zusammenpassen und wo vielleicht noch eine Lücke im Kleiderschrank ist.
Outfit 1: Für kühlere Tage
Für einen kühlen, aber trockenen Herbsttag würde ich einen rauchblauen Pullover mit einer geraden Jeans in kühlem Blau kombinieren. Dazu passen helle Sneaker und eine Übergangsjacke in Taupe, Greige oder Rauchgrau.
Wenn du noch etwas Farbe möchtest, kannst du einen leichten Schal in Mauve oder Rosenholz ergänzen. Eine schlichte Tasche in Taupe oder Graublau rundet den Look ab.
Das Outfit ist bequem genug für den Alltag, wirkt aber trotzdem ruhig und gut kombiniert. Und fast alle Teile lassen sich auch unabhängig voneinander wieder in andere Herbstlooks integrieren.
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Outfit 2: Für Regentage
Wenn es regnet, darf das Outfit funktionaler werden, ohne dass du automatisch bei Schwarz landen musst. Schön finde ich hier einen Pullover in Mauve, Rauchblau oder Salbei mit einer dunkleren Jeans oder Stoffhose.
Dazu kommt eine Regenjacke in Soft Navy, Schieferblau oder Rauchgrau und wasserfeste Stiefeletten in Taupe, Graubraun oder dunklem Blau.
Ein weich gemusterter Schal oder eine strukturierte Tasche machen den Look etwas angezogener, ohne dass er unpraktisch wird. So hast du ein komplettes Regenoutfit, das alltagstauglich ist und trotzdem in deiner Soft Summer Farbwelt bleibt.
Mein Tipp: Gerade Jacke und Schuhe machen im Herbst oft den größten Unterschied. Wenn diese beiden Teile mit mehreren Pullovern und Hosen funktionieren, hast du sehr schnell viele komplette Outfits im Schrank.
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Mein Tipp für diese Woche
Wenn du in den nächsten Tagen Herbstkleidung kaufen möchtest, nimm dir nicht vor, deinen Kleiderschrank komplett zu erneuern.
Such dir eine echte Lücke.
Vielleicht ist es ein Pullover in Rauchblau.
Vielleicht eine graue Stoffhose.
Vielleicht ein Schal in Mauve, der deinen schwarzen Mantel weicher wirken lässt.
Ein gut ausgewähltes Teil, das du zehnmal trägst, ist für deinen Kleiderschrank wertvoller als fünf spontane Herbstkäufe.
Und genau das möchte ich mit dem Soft Summer Guide eigentlich erreichen: dass du irgendwann nicht mehr bei jedem schönen Kleidungsstück überlegen musst, ob es zu dir passt.
Du sollst es immer schneller erkennen können.
Du möchtest dir passende Looks zusammenstellen lassen? Wenn du beim Shoppen lieber etwas Unterstützung möchtest, kannst du bei Little Cigogne beziehungsweise Plumaïa eine persönliche Outfitbox für Damen zusammenstellen lassen. Nach einem Stilquiz werden dir 2 bis 3 Looks vorgeschlagen, du bezahlst nur die Teile, die du behältst, und kannst den Rest kostenlos zurückschicken. Über meinen Empfehlungslink (Werbung) kannst du das Konzept ausprobieren und derzeit 30 € für deine erste Box sparen.
Letzte Woche bei mir eingezogen: neue Soft-Summer-Basics
Ich habe diese Woche selbst ein bisschen nach neuen Basics für den Herbst geschaut und bin tatsächlich bei Street One fündig geworden. Dort gab es gerade einige richtig schöne Teile in gedeckten, kühlen Farben, bei denen ich sofort an den Soft Summer denken musste.
Ich habe vor allem nach Sachen gesucht, die nicht nur „schön“ sind, sondern sich wirklich unkompliziert in den Kleiderschrank integrieren lassen: Strick, Shirts und Basics, die zu Jeans genauso funktionieren wie zu einer Stoffhose oder unter einem Blazer.
Genau solche Teile mag ich für den Herbst besonders gern. Sie müssen morgens nicht groß gestylt werden und aus ein paar guten Basics entstehen trotzdem immer wieder andere Kombinationen.
Das hier sind meine Favoriten bzw. die Teile, die bei mir diese Woche im Warenkorb gelandet sind:
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Mein Tipp: Schau bei Basics nicht nur auf das Kleidungsstück selbst, sondern vor allem auf die Farbe. Rauchblau, Blaugrau, Mauve, kühles Taupe, Salbei und Softweiß lassen sich innerhalb einer Soft-Summer-Garderobe besonders leicht miteinander kombinieren.
Pullover gehören für mich zu den Kleidungsstücken, bei denen sich die richtigen Soft-Summer-Farben besonders lohnen. Denn anders als eine Hose oder Schuhe sitzt ein Pullover direkt unter deinem Gesicht – und nimmt dort meist auch noch ziemlich viel Fläche ein.
Ein Pullover in einem warmen Camel, hartem Schwarz oder kräftigem Rost kann deshalb dafür sorgen, dass dein Gesicht plötzlich blasser, unruhiger oder müder wirkt. Ein gedämpftes Rauchblau, Mauve oder kühles Taupe macht dagegen oft genau das Gegenteil: Die Farbe tritt etwas zurück und dein Gesicht steht wieder im Vordergrund.
Aber welche Pullover lohnen sich wirklich für einen Soft-Summer-Kleiderschrank? Welche Farben lassen sich gut kombinieren? Muss es immer Feinstrick sein? Und woran erkennst du beim Einkaufen einen hochwertigen Pullover?
Genau darum geht es in diesem Guide.
Warum die Pulloverfarbe beim Soft Summer so wichtig ist
Der Soft Summer lebt von kühlen bis neutral-kühlen, gedämpften und eher weichen Farben.
Das bedeutet nicht, dass du nur Grau und Blau tragen darfst. Im Gegenteil: Die Soft-Summer-Palette enthält wunderschöne Grün-, Rosa-, Lila- und Beerentöne.
Entscheidend ist vielmehr, dass die Farbe nicht zu warm, klar oder leuchtend wird.
Bei einem Pullover fällt das besonders auf, weil die Farbe direkt in Gesichtsnähe sitzt. Deshalb würde ich bei einem begrenzten Budget sogar eher in wirklich passende Pullover und Oberteile investieren als beispielsweise jede Hose exakt nach Farbpass auszuwählen.
Ein guter Test:
Halte den Pullover bei Tageslicht direkt unter dein Gesicht und schau zuerst auf dein Gesicht – nicht auf den Pullover.
Wirkt deine Haut ruhig und gleichmäßig? Treten deine Augen hervor? Oder siehst du plötzlich zuerst Schatten, Rötungen oder Augenringe?
Ein schöner Pullover ist nicht automatisch ein guter Pullover für dich.
Bild mit künstlicher Intelligenz erstellt
Die besten Pulloverfarben für den Soft Summer
Rauchblau und Graublau
Wenn ich nur eine Farbgruppe für Soft-Summer-Pullover empfehlen dürfte, wäre es wahrscheinlich diese.
Rauchblau und Graublau sind kühl, aber nicht hart. Sie lassen sich hervorragend mit Jeans, Rauchgrau, Taupe, Soft Navy und vielen anderen Farben der Soft-Summer-Palette kombinieren.
Gerade ein leicht meliertes Graublau kann wunderschön aussehen.
Rauchblau eignet sich außerdem sehr gut, wenn du normalerweise automatisch zu dunkelblauen oder schwarzen Pullovern greifst und etwas verändern möchtest, ohne plötzlich „bunt“ gekleidet zu sein.
Besonders schön zu: Jeans, Rauchgrau, Taupe, Schieferblau, Mauve.
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Mauve und Altrosa
Mauve gehört für mich zu den schönsten Akzentfarben für einen Soft Summer.
Wichtig ist allerdings die Nuance. Ein sehr warmes Altrosa mit viel Braun oder ein klares Rosa kann schnell in eine andere Richtung gehen.
Suche lieber nach einem gedämpften, leicht gräulichen Rosa oder Mauve.
Gerade bei Strick wirkt diese Farbe häufig noch weicher, weil die Struktur des Materials zusätzlich etwas Tiefe hineinbringt.
Wenn dein Kleiderschrank bisher hauptsächlich aus Grau, Blau und Jeans besteht, ist ein Mauve-Pullover außerdem eine einfache Möglichkeit, etwas mehr Farbe hineinzubringen, ohne dass plötzlich nichts mehr zusammenpasst.
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Salbeigrün
Auch Grün funktioniert beim Soft Summer – nur eben nicht jedes Grün.
Statt warmem Oliv, Khaki oder kräftigem Waldgrün würde ich nach Salbei, Eukalyptus oder gedämpften graugrünen Tönen Ausschau halten.
Gerade im Herbst finde ich Salbeigrün spannend, weil es eine Alternative zu den vielen warmen Herbstfarben in den Geschäften bietet.
Du bekommst damit dieses natürliche, ruhige Herbstgefühl, ohne automatisch bei Senf, Rost, Camel und warmem Oliv zu landen.
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Graulila und Lavendel
Graulila ist eine dieser Farben, die auf dem Bügel manchmal unscheinbar wirken und angezogen plötzlich richtig interessant werden.
Beim Soft Summer darf Lila gerne vergraut und etwas rauchig sein.
Sehr klare Fliedertöne können schnell zu frisch wirken, während ein gedämpftes Lavendel oder Graulila wunderbar mit Rauchgrau, Jeans und Taupe harmoniert.
Wenn du sonst wenig Farbe trägst, ist das ebenfalls eine gute Möglichkeit, deine Palette langsam zu erweitern.
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Beere
Für etwas mehr Tiefe liebe ich Beerentöne.
Aber auch hier gilt: gedämpft statt leuchtend.
Ein kühles, gedecktes Beere kann gerade im Herbst und Winter eine tolle Alternative zu Bordeaux sein. Viele klassische Bordeaux- oder Weinrottöne enthalten relativ viel Wärme oder wirken sehr dunkel.
Achte deshalb darauf, dass dein Beerenton nicht zu braun, zu rot oder zu satt wird.
Besonders schön finde ich Beere zu Rauchgrau und dunklem Denim.
Für Soft-Summer-Einsteiger
Du bist Soft Summer – und jetzt?
Der Soft Summer Starter Guide hilft dir dabei,
deinen Farbtyp nicht nur zu kennen, sondern ihn im echten Leben
anzuwenden – vor deinem Kleiderschrank, beim Kombinieren und beim Shoppen.
Soft Summer erkennen und von ähnlichen Farbtypen unterscheiden
warme, kühle, klare und gedämpfte Farben besser einschätzen
passende Neutral- und Akzentfarben finden
konkrete Outfit- und Stylingbeispiele nutzen
Beauty und Accessoires harmonisch abstimmen
gezielter shoppen und echte Kleiderschrank-Lücken erkennen
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Rauchgrau
Wenn du einen Pullover suchst, den du wirklich ständig tragen kannst, ist Rauchgrau schwer zu schlagen.
Es ist neutral, unkompliziert und lässt sich praktisch mit deiner gesamten Soft-Summer-Palette verbinden.
Dabei muss Grau überhaupt nicht langweilig sein.
Gerade bei Strick kannst du mit Melange, Rippenstruktur, Zopfmuster oder unterschiedlichen Garnen arbeiten. Dadurch wirkt ein schlichtes Grau deutlich interessanter, ohne dass du dafür eine auffällige Farbe oder ein Muster brauchst.
Taupe und Greige
Hier lohnt sich beim Einkaufen ein genauer Blick.
Taupe und Greige können wunderschöne Soft-Summer-Neutrals sein – gleichzeitig liegen direkt daneben häufig warme Beige-, Sand- und Cameltöne.
Ein passendes Taupe sollte eher grau, kühl und etwas gedämpft wirken.
Wenn du zwei Pullover nebeneinanderhältst und einer wirkt gelblicher oder goldener, während der andere eher gräulich erscheint, ist für den Soft Summer meistens der zweite die interessantere Richtung.
Taupe ist besonders schön, wenn du einen etwas weicheren und eleganteren Neutralton als Grau suchst.
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Soft Navy und Schieferblau
Du möchtest einen dunklen Pullover?
Dann musst du nicht automatisch Schwarz kaufen.
Soft Navy, Schieferblau und gedämpftes Dunkelblau geben dir Tiefe, wirken aber häufig wesentlich harmonischer als tiefes Schwarz.
Vor allem für Büro-Outfits finde ich diese Farben sehr praktisch. Ein feiner Strickpullover in Schieferblau lässt sich mit Stoffhose und Blazer elegant tragen und funktioniert am Wochenende genauso gut zur Jeans.
Soft Summer für unterwegs
Deine Farben immer dabei
Mein Soft-Summer-Schlüsselanhänger bringt deine Farbwelt an
Schlüsselbund oder Tasche – praktisch beim Shoppen und gleichzeitig
ein kleines Soft-Summer-Accessoire.
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Vorsicht bei Beige und Camel
Das ist wahrscheinlich eine der größten Pullover-Fallen im Herbst.
Sobald die neue Strickmode in die Geschäfte kommt, sieht man überall:
Camel. Cognac. warmes Beige. Creme. Rost. Oliv.
Und gerade ein schöner, klassischer Camel-Pullover kann unglaublich hochwertig aussehen.
Nur leider bedeutet hochwertig aussehend nicht automatisch harmonisch für deinen Farbtyp.
Wenn du den Look von Camel liebst, probiere stattdessen:
kühles Taupe, Mushroom, Stone oder Greige.
Damit bekommst du eine ähnlich ruhige und zeitlose Wirkung, bleibst aber näher an deiner eigenen Farbwelt.
Feinstrick oder Grobstrick – was steht dem Soft Summer?
Beides.
Dein Farbtyp entscheidet nicht darüber, ob du Grobstrick tragen „darfst“.
Die beiden Varianten erzeugen lediglich eine unterschiedliche Wirkung.
Feinstrick
Feinstrick wirkt häufig:
ruhiger
eleganter
klassischer
etwas formeller
leichter unter Blazern und Jacken tragbar
Deshalb finde ich einen guten Feinstrickpullover für eine kleine Capsule Wardrobe besonders praktisch.
Grobstrick
Grobstrick bringt dagegen mehr Struktur in ein Outfit und kann gerade bei sehr schlichten Farbkombinationen wunderschön sein.
Ein Outfit aus Jeans + rauchgrauem Grobstrickpullover + schlichten Schuhen braucht kaum noch etwas anderes.
Gerade beim Soft Summer mag ich Grobstrick in melierten Farben, weil die Oberfläche dadurch noch weicher wirkt.
Welche Materialien lohnen sich bei Pullovern?
Der Preis sagt bei Strick leider nicht automatisch etwas über die Qualität aus.
Deshalb lohnt sich ein Blick aufs Etikett.
Merinowolle
Merino ist relativ fein und eignet sich deshalb wunderbar für dünnere Pullover, die du auch unter einem Blazer oder Mantel tragen möchtest.
Wolle
Klassische Wolle wärmt gut und kann – abhängig von Garn und Verarbeitung – von sehr fein bis richtig grob reichen.
Wenn du empfindlich bist, unbedingt direkt auf der Haut testen.
Kaschmir
Kaschmir fühlt sich sehr weich an und wirkt häufig besonders hochwertig. Du brauchst für einen schönen Kleiderschrank aber definitiv keinen Schrank voller Kaschmirpullover.
Ein guter Pullover aus einem günstigeren Material, den du ständig trägst, ist für mich die bessere Investition als ein teurer Kaschmirpullover, der nur im Schrank liegt.
Baumwolle
Baumwollstrick ist besonders praktisch für Übergangszeiten oder wenn dir Wolle schnell zu warm wird.
Und natürlich sind auch Mischgewebe nicht grundsätzlich schlecht. Entscheidend ist, wie sich das Material anfühlt, wie es fällt und wie es sich nach mehreren Wäschen verhält.
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Melierte Pullover sind wie gemacht für den Soft Summer
Wenn du beim Shoppen zwischen einer völlig gleichmäßigen Farbe und einer leicht melierten Variante schwankst, probiere unbedingt die melierte an.
Melange erzeugt automatisch mehrere feine Farbnuancen.
Und genau diese weiche, nicht ganz eindeutige Farbwirkung passt häufig sehr schön zur gedämpften Soft-Summer-Palette.
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Welche Muster funktionieren bei Soft-Summer-Pullovern?
Du musst nicht ausschließlich einfarbige Pullover tragen.
Wichtiger als das Muster selbst ist meistens der Kontrast innerhalb des Musters.
Streifen
Streifen können wunderbar funktionieren, wenn beide Farben relativ nah beieinanderliegen.
Ein rauchblau-grauer Streifen wirkt beispielsweise deutlich weicher als Schwarz mit einem sehr hellen Kontrastton.
Zopfmuster
Zopfmuster sind eigentlich ideal, wenn du ein einfarbiges Outfit interessanter machen möchtest.
Hier entsteht die Spannung durch Struktur statt Farbe.
Norweger- und Jacquardmuster
Auch diese sind möglich. Ich würde nur nach Varianten suchen, deren Farben insgesamt gedämpft bleiben und keine extremen Kontraste erzeugen.
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Welcher Pullover-Ausschnitt passt zu dir?
Hier würde ich weniger nach Farbtyp und mehr nach deinem Körper, deinem Gesicht und deinem persönlichen Stil entscheiden.
Rundhals
Der Klassiker. Unkompliziert, alltagstauglich und hervorragend für eine Capsule Wardrobe.
V-Ausschnitt
Öffnet den Bereich um Hals und Gesicht stärker und kann einen Pullover etwas eleganter wirken lassen.
Außerdem eignet er sich gut zum Layern mit einer Bluse.
Rollkragen
Ein Rollkragen bringt besonders viel Farbe direkt ans Gesicht.
Deshalb würde ich hier wirklich auf einen guten Soft-Summer-Ton achten.
Dafür kann ein schlichter Feinstrick-Rollkragen unglaublich vielseitig sein – allein, unter Blazer, Weste oder Mantel.
U-Boot-Ausschnitt
Wirkt oft feminin und etwas eleganter als ein klassischer Rundhals. Gerade bei einem sehr schlichten Pullover kann der Ausschnitt schon genug Besonderheit hineinbringen.
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Welcher Pullover passt zu deiner Figur?
Ich halte wenig von pauschalen Regeln wie „Diese Figur darf keinen Oversize-Pullover tragen“.
Viel hilfreicher ist die Frage:
Welche Wirkung möchtest du erzeugen?
Ein langer, weiter Pullover erzeugt eine andere Silhouette als ein kurzer Feinstrickpullover, der auf Höhe des Hosenbundes endet.
Wenn du das Gefühl hast, dass ein Pullover dich „verschluckt“, probiere:
eine kürzere Länge
weniger Volumen
feineren Strick
einen V-Ausschnitt
vorne leicht in den Bund gesteckt
Wenn du dagegen einen gemütlichen Oversize-Look möchtest, kannst du das zusätzliche Volumen beispielsweise mit einer geraderen oder schmaleren Hose ausgleichen.
Du musst nicht deine Figur für den Pullover verändern.
Der Pullover muss zu dir und deinem Alltag passen.
Pullover fürs Büro
Ein Pullover kann absolut businesstauglich aussehen.
Besonders unkompliziert finde ich:
Feinstrick + Stoffhose + Loafer
oder:
Feinstrickpullover + Blazer + Jeans
oder:
V-Ausschnitt + Bluse + Stoffhose
oder:
Feiner Rollkragen + Blazer + gerade Hose
Farben wie Schieferblau, Rauchgrau, Taupe und Soft Navy wirken dabei besonders ruhig und klassisch.
Wenn du etwas mehr Farbe möchtest, kannst du beispielsweise einen Mauve- oder Rauchblau-Pullover mit einer neutralen Hose kombinieren.
Du brauchst für ein gutes Outfit nicht zwangsläufig viele Accessoires oder komplizierte Layer.
Gerade beim Soft Summer kann eine ruhige Farbkombination schon einen großen Teil der Wirkung übernehmen.
5 Pullover für eine kleine Soft-Summer-Capsule
Wenn du nicht zehn verschiedene Pullover besitzen möchtest, würde ich lieber fünf auswählen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
1. Der neutrale Basic-Pullover
Rauchgrau, kühles Taupe oder Greige.
Das ist dein unkomplizierter „passt fast immer“-Pullover.
2. Der blaue Pullover
Rauchblau oder Graublau.
Er funktioniert hervorragend zu Jeans, sieht aber trotzdem nicht langweilig aus.
3. Der Akzentpullover
Mauve oder gedämpftes Beere.
Für Tage, an denen du etwas mehr Farbe möchtest.
4. Der dunkle Feinstrickpullover
Soft Navy oder Schieferblau.
Für Büro, Layering und etwas schickere Kombinationen.
5. Der Pullover mit Struktur
Zum Beispiel ein rauchgrauer oder taupefarbener Grobstrick- oder Zopfpullover.
Damit hast du Abwechslung, ohne noch eine weitere Farbe zu benötigen.
Wenn du nur drei möchtest
Dann würde ich nehmen:
1 Neutral + 1 Blau + 1 Akzentfarbe.
Zum Beispiel:
Rauchgrau + Rauchblau + Mauve.
Damit kannst du bereits sehr viel anfangen.
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7 typische Pullover-Fehlkäufe beim Soft Summer
1. Tiefschwarz
Nicht verboten – aber direkt am Gesicht häufig deutlich härter als Rauchgrau oder Schieferblau.
2. Camel
Der klassische Herbst-Fehlkauf. Sieht edel aus, enthält aber häufig zu viel Wärme.
3. Sehr warmes Beige
Auch „neutral“ kann warm sein. Vergleiche Beige deshalb immer mit einem kühleren Taupe oder Greige.
4. Rost
Wunderschöne Herbstfarbe – nur meistens deutlich zu warm für Soft Summer.
5. Senfgelb
Sehr warm und gleichzeitig relativ präsent. Eine schwierige Kombination für diesen Farbtyp.
6. Sehr klare, leuchtende Farben
Wenn die Farbe zuerst den Raum betritt und danach erst du, ist sie wahrscheinlich nicht die beste Soft-Summer-Farbe.
7. Harte Muster
Nicht das Muster ist das Problem, sondern häufig der starke Kontrast darin.
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Was tun mit Pullovern in der „falschen“ Farbe?
Bitte nicht sofort den Kleiderschrank ausräumen.
Wenn du einen Pullover gerne trägst, gibt es keinen Grund, ihn aufgrund einer Farbtyp-Regel wegzugeben.
Du kannst zunächst ausprobieren, die Wirkung am Gesicht etwas zu verändern.
Zum Beispiel durch:
ein passendes Tuch oder einen Schal
einen Blusenkragen in einer harmonischeren Farbe
eine Jacke oder einen Blazer in deiner Palette
passendes Make-up
Schmuck in einem kühlen Metall
Und manchmal ist die beste Entscheidung auch einfach:
Ich weiß, dass die Farbe nicht optimal ist – aber ich liebe diesen Pullover trotzdem.
Auch das ist erlaubt.
So kaufe ich Pullover für den Soft Summer
Beim Shoppen würde ich nicht zuerst fragen:
„Gefällt mir diese Farbe?“
Sondern:
„Gefällt mir diese Farbe an mir?“
Halte den Pullover möglichst nah ans Gesicht.
Noch besser: Probiere zwei ähnliche Nuancen direkt hintereinander.
Zum Beispiel:
Camel gegen Taupe. Schwarz gegen Schieferblau. warmes Oliv gegen Salbei. kräftiges Pink gegen Mauve.
Im direkten Vergleich werden Unterschiede oft viel deutlicher.
Wenn du einen Soft Summer Farbpass hast, nimm ihn beim Shoppen dazu. Dabei muss die Farbe nicht millimetergenau einem Farbfeld entsprechen. Der Farbpass hilft dir vor allem dabei, Temperatur, Helligkeit und Intensität besser einzuordnen.
Woran erkennst du einen hochwertigen Pullover?
Gerade bei schlichten Basics fällt die Qualität stärker auf, weil keine auffälligen Prints oder Details davon ablenken.
Ich schaue beim Kauf unter anderem auf:
Das Material: Was steckt tatsächlich drin?
Die Oberfläche: Sieht der Pullover schon neu stark fusselig aus?
Die Nähte: Sind sie sauber und gerade verarbeitet?
Die Bündchen: Liegen sie ordentlich an und springen wieder zurück?
Die Form: Hängt der Pullover bereits auf dem Bügel schief?
Das Gefühl: Würdest du ihn wirklich mehrere Stunden auf der Haut tragen wollen?
Und ganz wichtig:
Teuer und hochwertig sind nicht dasselbe.
Ein günstigerer Pullover, der gut verarbeitet ist, seine Form behält und zu zehn deiner vorhandenen Teile passt, kann ein wesentlich besserer Kauf sein als ein teures Designerstück, das du kaum kombinierst.
Meine 3-Outfit-Regel beim Pulloverkauf
Bevor ein neuer Pullover mit nach Hause darf, überlege dir drei komplette Outfits mit Dingen, die du bereits besitzt.
Nicht:
„Dazu könnte ich noch eine passende Hose kaufen.“
Sondern wirklich:
Was ziehe ich morgen dazu an?
Wenn dir sofort drei Kombinationen einfallen, ist das ein gutes Zeichen.
Wenn der Pullover dagegen erst eine neue Hose, andere Schuhe und einen passenden Mantel braucht, damit er funktioniert, kaufst du möglicherweise gerade nicht einen Pullover – sondern gleich ein ganzes neues Outfit.
Fazit: Der perfekte Soft-Summer-Pullover muss nicht langweilig sein
Du brauchst keinen Kleiderschrank voller grauer Basics, nur weil du Soft Summer bist.
Rauchblau, Mauve, Salbei, Graulila, Beere, Taupe, Schieferblau und natürlich verschiedene Grautöne geben dir unglaublich viele Möglichkeiten.
Wichtiger als die perfekte einzelne Farbe ist am Ende aber das Zusammenspiel:
Passt der Pullover zu dir? Passt er zu deinem Alltag? Und passt er zu dem, was bereits in deinem Kleiderschrank hängt?
Wenn du diese drei Fragen mit Ja beantworten kannst, bist du schon ziemlich nah an einem wirklich guten Kauf.
Denn das Ziel ist nicht, möglichst viele perfekte Soft-Summer-Pullover zu besitzen.
Das Ziel ist, morgens einen herauszunehmen – und sofort zu wissen, was du dazu anziehst.
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