Im Sommer warst du dir vielleicht plötzlich ganz sicher: Rauchblau funktioniert, Mauve steht dir, Grau sieht an dir viel harmonischer aus als Schwarz. Du hast angefangen, deine Farben besser zu verstehen – und dann kommt der Winter.
Im Geschäft hängen schwarze Mäntel, dunkle Pullover, kräftiges Navy, Camel und Bordeaux. Draußen ist das Licht grau, deine Haut wirkt blasser und plötzlich hast du das Gefühl, dass selbst Farben, die im Sommer wunderbar funktioniert haben, irgendwie nicht mehr richtig aussehen.
Vielleicht fragst du dich sogar:
- Bin ich überhaupt ein Soft Summer?
Sehr wahrscheinlich hat sich dein Farbtyp nicht verändert. Was sich verändert hat, ist das Umfeld deiner Farben.
Im Winter kommen nämlich gleich mehrere Dinge zusammen: anderes Licht, blassere Haut, dunklere Kleidung und viel mehr Stoff direkt rund um dein Gesicht. Und genau das kann beim Soft Summer schnell dazu führen, dass ein Outfit plötzlich härter wirkt, als du es von dir gewohnt bist.
Warum der Soft Summer im Winter schneller hart wirkt
Der Soft Summer lebt von weichen Übergängen, gedämpften Farben und eher geringen bis mittleren Kontrasten.
Genau diese weiche Wirkung wird im Winter aber stärker herausgefordert.
Das natürliche Tageslicht wird weniger, wir verbringen mehr Zeit bei künstlichem Licht und gleichzeitig verändert sich häufig auch die Wirkung unserer Haut. Sie ist im Winter oft blasser und trockener, wodurch Rötungen, Schatten und Augenringe sichtbarer erscheinen können.
Dazu kommt unsere Kleidung.
Während wir im Sommer vielleicht ein rauchblaues Shirt zur Jeans tragen, besteht ein Winteroutfit schnell aus Mantel, Pullover, Schal und Mütze.
Plötzlich befindet sich also sehr viel mehr Farbe direkt rund um dein Gesicht.
Und gleichzeitig greifen wir im Winter automatisch häufiger zu:
- Schwarz
- sehr dunklem Grau
- kräftigem Navy
- Camel und warmem Beige
- Bordeaux
- schweren Materialien
- starken Hell-Dunkel-Kontrasten
So entsteht schnell der Eindruck:
„Meine Soft-Summer-Farben funktionieren im Winter nicht.“
Dabei ist häufig gar nicht die Farbpalette das Problem.
Der Kontrast des gesamten Outfits ist einfach stärker geworden.
Die größten Winter-Fallen für den Soft Summer
Es gibt ein paar Dinge, die mir im Winter immer wieder auffallen. Und das sind nicht unbedingt „verbotene Farben“.
Es sind vielmehr Farben und Kombinationen, die in der dunklen Jahreszeit plötzlich sehr viel Fläche einnehmen.
1. Schwarz direkt am Gesicht
Ein schwarzer Mantel ist etwas anderes als eine schwarze Hose.
Die Hose befindet sich weit entfernt vom Gesicht. Ein schwarzer Rollkragen, Schal, Mantel oder eine schwarze Mütze bilden dagegen einen direkten Rahmen darum.
Und genau dort kann tiefes Schwarz beim Soft Summer schnell sehr dominant wirken.
Das bedeutet nicht, dass du deinen schwarzen Wintermantel jetzt aussortieren musst.
Wenn du allerdings gerade einen neuen Mantel, Pullover oder Schal kaufst, würde ich Alternativen ausprobieren:
Statt Schwarz:
- Rauchgrau
- weiches Anthrazit
- Schieferblau
- Soft Navy
- dunkles Graublau
Gerade Rauchgrau kann im Winter eine fantastische Basisfarbe sein. Es gibt einem Outfit Tiefe, ohne den starken Kontrast von Schwarz zu erzeugen.
2. Camel und warmes Beige
Kaum beginnt die Herbst- und Wintersaison, sind die Geschäfte voll davon:
Camelmäntel, beigefarbene Strickpullover, cognacfarbene Schuhe und warme Wollschals.
Und ich verstehe absolut, warum diese Farben so beliebt sind. Sie wirken gemütlich, hochwertig und zeitlos.
Für den Soft Summer enthalten viele dieser klassischen Herbst- und Wintertöne allerdings zu viel Wärme.
Wenn du diese ruhige, klassische Wirkung magst, probiere stattdessen:
- kühles Taupe
- Greige
- Mushroom
- Stone
- graustichiges Beige
Mein Tipp beim Einkaufen:
Vergleiche zwei ähnliche Teile direkt miteinander.
Halte einen warmen Camelton neben ein kühleres Taupe. Oft wird der Unterschied erst dann richtig sichtbar.
3. Sehr dunkles Navy
Dunkelblau wird oft automatisch als ideale Alternative zu Schwarz empfohlen.
Ganz so einfach ist es beim Soft Summer aber nicht.
Ein sehr klares, tiefes Marineblau kann fast genauso hart wirken wie Schwarz.
Schöner sind häufig:
Schieferblau, Rauchblau, Graublau oder ein gedämpftes Soft Navy.
Gerade bei Mänteln, Blazern und Feinstrick sind diese Farben unglaublich vielseitig.
4. Sehr helle und klare Farben
Auch das andere Extrem kann im Winter schwierig werden.
Ein sehr heller, klarer Ton zusammen mit einem dunklen Mantel erzeugt einen starken Kontrast. Gerade die Kombination aus tiefem Schwarz und sehr hellem, klarem Stoff kann schnell härter wirken als gedacht.
Beim Soft Summer darf auch ein heller Ton ruhig etwas gebrochener und gedämpfter sein.
Das Ziel ist nicht, alles möglichst dunkel oder möglichst hell zu tragen.
Das Ziel ist ein weicher Übergang zwischen den Farben.
5. Zu starke Kontraste
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Manchmal sind nämlich beide Farben eines Outfits einzeln gar nicht das große Problem – sondern ihre Kombination.
Vergleiche einmal:
Schwarz + sehr hell
mit
Rauchgrau + Mauve
oder:
sehr dunkles Navy + klare Farbe
mit
Schieferblau + Graublau
oder:
Schwarz + kräftiges Pink
mit
Rauchgrau + Beere
Die zweite Kombination wirkt jeweils ruhiger, obwohl durchaus unterschiedliche Farben miteinander kombiniert werden.
Genau das ist der Unterschied zwischen wenig Farbe und wenig Kontrast.
Soft Summer darf Farbe tragen. Sogar sehr gerne. Sie darf nur etwas weicher zusammenspielen.
Der Soft Summer Starter Guide hilft dir dabei, deinen Farbtyp nicht nur zu kennen, sondern ihn im echten Leben anzuwenden – vor deinem Kleiderschrank, beim Kombinieren und beim Shoppen.
- Soft Summer erkennen und von ähnlichen Farbtypen unterscheiden
- warme, kühle, klare und gedämpfte Farben besser einschätzen
- passende Neutral- und Akzentfarben finden
- konkrete Outfit- und Stylingbeispiele nutzen
- Beauty und Accessoires harmonisch abstimmen
- gezielter shoppen und echte Kleiderschrank-Lücken erkennen
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Diese Farben funktionieren für den Soft Summer im Winter
Du brauchst für den Winter keine neue Farbpalette.
Ich würde innerhalb deiner Soft-Summer-Palette lediglich etwas stärker mit den mittleren und tieferen Farben arbeiten.
Dunkle Basisfarben
Für Mantel, Hose, Schuhe, Tasche oder dunklen Strick eignen sich zum Beispiel:
- Rauchgrau
- weiches Anthrazit
- Schieferblau
- Soft Navy
- dunkles Taupe
Diese Farben geben deinem Winteroutfit die nötige Tiefe, ohne automatisch so hart zu wirken wie tiefes Schwarz.
Mittlere Farben
Jetzt wird es interessant, denn diese Farben bringen wieder etwas Leben ins Outfit:
- Rauchblau
- Graublau
- Mauve
- Salbei
- Graulila
- Rosenholz
- kühles Taupe
Gerade bei Pullovern, Cardigans, Schals und Mützen würde ich mit diesen Farben arbeiten.
Sie sitzen nah am Gesicht und können deshalb einen großen Unterschied machen.
Winterliche Akzentfarben
Auch Soft Summer darf im Winter dunklere Akzentfarben tragen.
Schön finde ich:
- gedämpftes Beere
- Pflaume
- dunkles Mauve
- kühles Rosenholz
- gedämpfte Beerentöne
Damit bekommst du dieses satte, winterliche Gefühl, ohne direkt bei Rost, warmem Bordeaux oder sehr kräftigem Rot zu landen.
Merke dir also: Du brauchst im Winter keine andere Palette. Du darfst innerhalb deiner Soft-Summer-Palette einfach etwas tiefer werden.
So meisterst du den Winter als Soft Summer
Jetzt wird es praktisch.
Du musst nicht deinen kompletten Winterkleiderschrank austauschen. Meistens reichen schon einige kleine Veränderungen.
1. Bring deine besten Farben ans Gesicht
Wenn du nur an einer Stelle auf deine Soft-Summer-Farben achten möchtest, dann hier.
Im Winter sitzen besonders viele Kleidungsstücke unmittelbar am Gesicht:
Pullover, Rollkragen, Schal, Mütze und Mantel.
Genau deshalb haben diese Teile einen größeren Einfluss auf deine Wirkung als beispielsweise deine Hose oder deine Schuhe.
Du besitzt einen schwarzen Mantel?
Dann probiere dazu einen Mauve-Schal und eine rauchblaue Mütze.
Schon hast du zwischen Gesicht und Schwarz eine weichere Farbebene geschaffen.
Du musst also nicht automatisch alles ersetzen.
2. Layering statt einer großen dunklen Fläche
Mehrere aufeinander abgestimmte Farbschichten können beim Soft Summer wunderschön aussehen.
Zum Beispiel:
Schieferblauer Mantel + Mauve-Schal + rauchgrauer Pullover + Jeans
statt:
schwarzer Mantel + schwarzer Rollkragen + schwarze Hose.
Das erste Outfit ist nicht unbedingt heller.
Es enthält einfach mehr weiche Abstufungen.
Und genau diese Ton-in-Ton-Wirkung steht dem Soft Summer häufig besonders gut.
3. Nutze Accessoires als kleine Farbkorrektur
Schals und Mützen sind wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit, einen vorhandenen Winterkleiderschrank Soft-Summer-tauglicher zu machen.
Du brauchst dafür keinen neuen Mantel.
Probier beispielsweise:
- Schwarzer Mantel + Graublau-Schal
- Dunkelblauer Mantel + Mauve-Mütze
- Grauer Mantel + Beere-Schal
- Taupefarbener Mantel + Rauchblau
Die Farbe sitzt direkt am Gesicht und kann dadurch den Gesamteindruck stark verändern.
Das gilt übrigens auch für Handschuhe und Taschen – dort ist der Effekt aufs Gesicht zwar geringer, aber sie können helfen, die Farben im Outfit wieder aufzugreifen.
4. Arbeite mit natürlichen und weichen Materialien
Im Winter geht es nicht nur um Farbe.
Auch die Oberfläche eines Stoffes beeinflusst, wie weich oder hart ein Outfit wirkt.
Besonders schön finde ich beim Soft Summer:
- Merinostrick
- Kaschmir
- weiche Wolle
- Feinstrick
- melierten Strick
- matte Stoffe
- leicht angeraute Oberflächen
- weiches Bouclé mit geringem Kontrast
Gerade Melange ist spannend.
Statt einer einzigen gleichmäßigen Farbfläche entstehen viele kleine Abstufungen. Ein melierter graublauer Pullover kann deshalb deutlich weicher wirken als ein sehr glatter Pullover in einer ähnlich dunklen Farbe.
Bei meinem ausführlichen Guide zu Pullovern für den Soft Summer gehe ich noch genauer auf Farben, Schnitte und Materialien ein.

5 einfache Soft-Summer-Winteroutfits
Manchmal hilft eine konkrete Kombination mehr als zehn Farbregeln.
Deshalb hier fünf einfache Formeln, die du mit ähnlichen Teilen aus deinem eigenen Kleiderschrank ausprobieren kannst.
Outfit 1: Alltag
Rauchgrauer Pullover + Jeans + taupefarbene Boots + Mauve-Schal
Eine unkomplizierte Kombination, die du praktisch den ganzen Winter tragen kannst.
Outfit 2: Büro
Schieferblauer Feinstrickpullover + graue Stoffhose + Loafer + rauchblauer Mantel
Ruhig und klassisch, ohne dass du Schwarz brauchst.
Outfit 3: Gemütlich
Salbeifarbener Grobstrick + Denim + graue Sneaker
Salbei bringt etwas Farbe hinein, bleibt aber wunderbar zurückhaltend.
Outfit 4: Etwas eleganter
Soft Navy + Taupe + Beere als Akzent + silberner Schmuck
Hier bekommst du Tiefe und Eleganz, ohne dass das Outfit schwer wirkt.
Outfit 5: Der schwarze Mantel darf bleiben
Schwarzer Mantel + Graublau-Pullover + Mauve-Schal + Jeans
Dieses Outfit ist mir besonders wichtig.
Denn Farbberatung sollte nicht bedeuten, dass du nach deiner Analyse plötzlich deinen halben Kleiderschrank entsorgen musst.
Wenn du deinen schwarzen Mantel magst, arbeite mit dem, was du hast.
Die Farben direkt am Gesicht können schon sehr viel verändern.
Soft Summer Winter Capsule: Diese 10 Teile reichen als Basis
Wenn du deinen Winterkleiderschrank gerade neu sortierst, kannst du dir eine kleine Capsule zusammenstellen.
Du brauchst dafür nicht 30 neue Teile.
Als Ausgangspunkt könnten beispielsweise diese zehn Teile funktionieren:
- Mantel in Rauchgrau, Schieferblau oder Taupe
- dunkler Feinstrickpullover in Soft Navy oder Schieferblau
- Pullover in Rauchblau
- Pullover in Mauve oder Beere
- eine gut sitzende Jeans
- graue oder taupefarbene Stoffhose
- Boots in Taupe oder Grau
- Schal in Mauve, Graublau oder Beere
- Mütze in Rauchblau oder Grau
- Tasche in Taupe, Rauchgrau oder gedämpftem Blau
Das ist natürlich keine Einkaufsliste.
Schau zuerst in deinen Kleiderschrank.
Vielleicht besitzt du bereits acht dieser zehn Funktionen und brauchst gar keine neue Wintergarderobe.
Genau das ist für mich der Sinn einer Capsule Wardrobe: nicht möglichst wenig besitzen, sondern möglichst viel von dem kombinieren können, was bereits da ist.
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Und was ist mit Make-up im Winter?
Auch beim Make-up beobachte ich im Winter häufig denselben Reflex wie bei Kleidung:
Die Haut wirkt blasser – also wird das Make-up kräftiger.
Mehr Schwarz an den Augen.
Kräftigerer Lippenstift.
Mehr Kontur.
Dabei kann gerade beim Soft Summer etwas mehr Definition funktionieren, ohne mehr Härte zu erzeugen.
Probier zum Beispiel:
- Rosenholz statt sehr kräftigem Pink
- Mauve statt warmem Braun
- gedämpftes Beere statt klarem Rot
- Taupe oder Graubraun an den Augen statt tiefem Schwarz
- weiche Übergänge statt grafischer Linien
- matte bis seidenmatte Texturen statt sehr starkem Glanz
Du musst im Winter also nicht unbedingt mehr Make-up tragen.
Vielleicht brauchst du einfach nur die richtigen Nuancen.
Wenn du beim Einkaufen unsicher bist, welche Make-up-Farben wirklich zum Soft Summer gehören, findest du in meinem Beauty Guide die passenden Farbrichtungen für Make-up und Haare.
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Wenn du im Winter nur drei Dinge änderst …
Du möchtest es möglichst unkompliziert halten?
Dann fang genau hier an:
1. Tausche Schwarz am Gesicht gegen Rauchgrau oder Schieferblau
Du musst nicht alle schwarzen Kleidungsstücke ersetzen. Konzentriere dich zunächst auf Pullover, Schals, Mützen und andere Teile direkt am Gesicht.
2. Nutze Accessoires für deine Soft-Summer-Farben
Ein Mauve-Schal oder eine rauchblaue Mütze kostet weniger als ein neuer Wintermantel – kann aber die Wirkung deines vorhandenen Mantels deutlich verändern.
3. Wähle weiche Abstufungen statt starker Kontraste
Du brauchst nicht weniger Farbe.
Du brauchst mehr Harmonie zwischen den Farben.
Mein wichtigster Tipp beim Wintershopping
Beurteile ein Kleidungsstück niemals nur auf dem Bügel.
Ein wunderschöner Camel-Pullover kann fantastisch aussehen – und trotzdem an deinem Gesicht plötzlich zu warm wirken.
Halte das Kleidungsstück bei möglichst natürlichem Licht direkt unter dein Gesicht und schau zuerst auf dich, nicht auf die Farbe.
Frag dich:
- Wirkt meine Haut ruhiger?
- Treten meine Augen hervor?
- Oder sehe ich plötzlich zuerst Augenringe, Rötungen oder Schatten?
Noch hilfreicher ist der direkte Vergleich.
- Camel gegen Taupe.
- Schwarz gegen Schieferblau.
- warmes Oliv gegen Salbei.
- kräftiges Pink gegen Mauve.
Oft erkennst du erst im direkten Vergleich, warum eine Nuance funktioniert und die andere nicht.
Wenn dir genau diese Einschätzung beim Einkaufen schwerfällt, kannst du dafür auch deinen Soft Summer Farbpass mitnehmen und die Farbrichtung direkt vergleichen.
Fazit: Dein Farbtyp macht keinen Winterschlaf
Wenn du dich im Winter plötzlich blass, streng oder irgendwie „nicht richtig“ fühlst, musst du deine gesamte Farbanalyse nicht infrage stellen.
Dein Soft Summer ist nicht verschwunden.
Die Bedingungen haben sich verändert.
Im Winter kommen weniger Tageslicht, blassere Haut, dunklere Kleidung, schwere Materialien und mehr Stoff direkt rund um das Gesicht zusammen. Dadurch können Kontraste stärker auffallen und selbst vertraute Outfits plötzlich anders wirken.
Die Lösung ist aber nicht, eine komplett neue Wintergarderobe zu kaufen.
Etwas mehr Tiefe, weiterhin gedämpfte Farben und vor allem weniger harte Kontraste reichen häufig schon.
Fang dort an, wo die Farbe deinem Gesicht am nächsten kommt:
Pullover. Schal. Mütze. Mantel.
Und arbeite von dort aus weiter.
Denn am Ende geht es beim Soft Summer nicht darum, jede einzelne Farbregel perfekt einzuhalten.
Es geht darum, dass die Farben ihren Job machen:
Sie sollen nicht zuerst auffallen. Sie sollen dafür sorgen, dass man zuerst dich sieht.






















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